Wordcamp 2014 in Hamburg – #wchh14

Wordcamp Hamburg
Wordcamp Hamburg

Es war nicht nur mein erstes Wordcamp, sondern auch mein erstes Barcamp überhaupt. Schwer gespannt machte ich mich auf den Weg nach Hamburg, um interessante Sessions zu hören, spannende Leute zu treffen und mich weiter zu vernetzen.

Los ging es am Freitag mit einem Warm Up im Arkadasch im Univiertel. Dort saß ich durch Zufall gleich am Orga-Tisch und konnte all die Fragen stellen, die mir durch den Kopf gingen und bekam sie zu leckeren türkischen Speisen geduldigst serviert.

Zugegebenermaßen hatte ich mich vorher schon gefragt, ob ich hier nur auf totale Nerds treffen würde und war positiv überrascht, dass durchaus auch Menschen wie ich da waren, die bloggen, aber für die die technischen Tiefen absolut kryptische Bereiche sind.

Im Geomatikum der Uni ging es am nächsten Morgen nach einem leckeren Frühstück los. An dieser Stelle muss mal die fantastische Organisation erwähnt werden. Nicht nur, dass mit Bioobst, veganen Brotaufstrichen und diversen anderen Köstlichkeiten bestens für das leibliche Wohl gesorgt war, so stimmte auch der Rest – von der Technik bis zum hervorragenden Informationsfluss.

„Keep Calm And Blog On!“

Nach einer allgemeinen Begrüßung ging es auch schon los – mit einer Keynote von Zé Fontainhas, dem Kopf der WordPress Polyglots, ehemaligem Mitarbeiter von Automattic und Organisator von diversen Wordcamps und Meetups in Europa. Ich habe selten eine so witzig-unterhaltsame und trotzdem extrem informative Präsentation erlebt. Obrigado!

Anschließend lauschte ich der Session von Tobias Schwarz, dem Projektleiter der Netzpiloten.de, im Netz auch bekannt als „Isarmatrose“. Sein Motto: „Keep Calm And Blog On!“ Kann man mit dem Bloggen Geld verdienen? Tobias Schwarz kann das und einige andere weitere auch. Im Saal entfacht jedoch eine Diskussion darüber, wie viel Geld Blogger für ihre Artikel verlangen können und wer wie viel zahlt.

Ich wechsle munter von einem Raum in den nächsten, um möglichst alle spannenden Vorträge mitzubekommen. Nur den fast rein technischen „Community Saal“ meide ich, weil ich dort nichts verstehen würde. Aber das ist auch vollkommen in Ordnung. Denn schließlich ist bei dem Programm wirklich für alle etwas dabei – für Anfänger, für Profis, für Journalisten, für Techies. Super!

SEO, SEO, SEO

Ach ja, und weil überall mitgefilmt wird, habe ich auch die Chance, die Sessions, an denen ich nicht teilgenommen habe, im Nachhinein anzuschauen. Toller Service!

Voller neuer Eindrücke und Ideen meinerseits geht der erste Tag zu Ende. Und ich bin mir jetzt schon sicher, dass dies nicht mein letztes Wordcamp sein wird.

Am Sonntag dann sind für mich vor allem die Sessions von Daniela Maniva Melo (www.siebenkilopaket.de) zum Thema „SEO für Foodblogs“ und von Julian Dziki (Geschäftsführer der Seokratie GmbH) zum Thema „SEO und Linkbuilding im Jahr 2014“ top. Ich lerne nicht nur, dass es tolle PlugIns zur Darstellung von Rezepten in Blogs gibt, sondern auch, dass der Linkkauf mittlerweile mehr als out ist. „Kauft keine Links. Baut Beziehungen auf!“, rät Dziki. Recht so!

Zwei erlebnisreiche Tage mit tollen Gesprächen, grandiosen Menschen und ganz viel wertvollem Speaker-Input gehen zu Ende. Und ich nehme ganz viel mit – menschlich und inhaltlich. Danke!

2 Gedanken zu „Wordcamp 2014 in Hamburg – #wchh14

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