TweetUp des HMKV im Dortmunder U – Auf den Spuren von Jules Verne und dem #soundpanzer

„Das mechanische Corps – auf den Spuren von Jules Verne“ heißt eine Ausstellung, die vom 11. April bis 12. Juli im Dortmunder U zu sehen ist. Es lohnt sich. Eine kleine Anzahl twitternder Menschen hatte schon im Vorfeld die Gelegenheit, tickende Uhrwerke, aus alten Kassettenbändern zusammengefertigte Kunstwerke, eine sich drehende Freiheitsstatue und weitere Kunstwerke zu bewundern. Das Kunstgenre Steampunk, das es eigentlich schon seit den 80er Jahren gibt, zieht derzeit Künstler und Kunstbegeisterte in seinen Bann. Dabei geht es darum, futuristische Technik mit alten Materialien, viel aus dem viktorianischen Zeitalter, zu verknüpfen. Der dadurch entstehende, teils leicht skurril wirkende Retro-Look, lässt so manchen Betrachter staunen.

Stampfende Bässe und erleuchtete Boxen

Bei dem Event, zu dem der HKMV unter dem Hashtag #soundpanzer eingeladen hatte, war jedoch nicht nur die Ausstellung Thema. Nach einer Führung durch die obere Etage ging es hinab in den Keller, wo schon Nik Nowak mit seinem Soundpanzer wartete. Der gebürtige Mainzer Künstler ist bekannt für seine monströsen, beweglichen Konstruktionen, die elektronische Musik mit vermeinzlichen „Panzer-Fahrzeugen“ vereinen. Doch wer genau hinschaut sieht, dass es nicht etwa ein Panzer ist, mit dem Nowak arbeitet. Seinem #soundpanzer liegt eher ein von Baustellen bekanntes Kippfahrzeug zugrunde, das mit monströsen Lautsprechern und einer Mischung aus Retro-Technik und modernen Mischpult-Elementen zum wahren Kunstwerk wird. Als Kampfmaschine sieht er sein außergewöhnliches Vehikel allerdings nicht. Im Gegenteil. Er will Menschen auf Rave- oder Techno-Events begeistern oder, wie gerade in Dortmund, in Kombination mit einem Lichtkünstler, zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
Die Twitterer sind begeistert und ich bin mir sicher, dass sowohl die Ausstellung als auch der Soundpanzer in den nächsten Tagen und Wochen viele Besucher anlocken werden.

 

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