Ein Wochenende voller Kultur…eigentlich! #amphi #digitalefolklore und kein #juicybeats20

#digitalefolkloreEs war mal wieder soweit. Der HMKV im Dortmunder U ist stolz auf seine neue Ausstellung und hatte zum TweetUp geladen. Unter dem Hashtag #digitalefolklore gab’s interessante Einblicke in eine Sammlung der besonderen Art. Olia Lialina und Dragan Espenschied erforschen seit vielen Jahren die Amateurkultur des World Wide Web. Die weltweit erste Ausstellung zu Digitaler Folklore zeigt Werke der Netzkünstlerin und des Digitalen Restaurators, die vor Ort von ihrer spannenden Arbeit erzählten. Das Archiv „One Terabyte of Kilobyte Age“ enthält die Überbleibsel von 381.934 GeoCities-Homepages. Die Plattform, die 2009 eingestampft wurde, spielte bei der Entwicklung der Websites eine prägende Rolle. Doch einige kopierte Dateien haben überlebt und wurden nun von den beiden Künstlern aufwändig restauriert und künstlerisch neu interpretiert. Noch bis zum 27.9.2015 dürft ihr die blinkenden Kätzchen, rennenden „Felix“-Figuren und zappelnden Figuren kostenlos bewundern. Es lohnt sich!

Und dann, ja dann sollte am Samstag eigentlich ein Besuch des „Juicy Beats“ folgen. Aufgrund des vorhergesagten Unwetters, das ja dann auch prompt eintrat, entschlossen sich die Veranstalter jedoch vernünftigerweise, das Festival zu canceln. Fliegender Kalkbrenner wäre ja vielleicht auch nicht ganz so schick gewesen. Spontan öffneten jedoch diverse Clubs für die nun an diesem Abend arbeitslosen DJs ihre Pforten, sodass in Dortmund locker weitergefeiert wurde. Auf Instagram machten sogar Bilder von Charlie Cunningham die Runde, die ihn bei einem Wohnzimmerkonzert zeigen.

Auch die Organisatoren des Amphi-Festivals hatten mit dem Wetter zu kämpfen. Zum ersten Mal gab es die Düster-Mucke nicht am Tanzbrunnen, sondern in und um die Lanxess-Arena. Zum Glück, denn sonst wäre auch hier der Samstag dem Sturm zum Opfer gefallen. So schoben und verlegten die Teams alles so lange, bis fast alle Bands doch noch irgendwie zum Zuge kamen. Am Sonntag startete das Programm dann einfach ein bisschen eher, damit einige Konzerte des Vortages nachgeholt werden konnten. Am Sonntag gab’s dann zum Abschluss „The Mission“, „Diary of Dreams“ und „VNV Nation“. Eine trotz allem gelungene Premiere mit vielen tollen Bands und Eindrücken.

Das nächste Wochenende kann kommen. Aber dann bitte mit etwas weniger Regen und Sturm!

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