#handballimrevier – TweetUp des TUSEM Essen

_1060679Handball schaue ich sonst eigentlich nur im TV, wenn mal wieder WM ist und es richtig spannend wird. In den Live-Genuss bin ich bisher nie gekommen. Umso gespannter war ich, als Burkhard Asmuth von  zum ersten TweetUp des TUSEM Essen aufrief. Zu sechst kamen wir, bewaffnet mit Handys und viel guter Laune, zusammen, um über das Geschehen unter dem Hashtag #handballimrevier zu twittern. Eine volle Halle, super Stimmung. Gleich am Eingang gab’s aufblasbares “Fanlärmmachmaterial”, das wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Und dann gin er auch schon los, der DHB-Pokal. Halt, nein, erst kamen natürlich ein paar Cheerleader auf den Platz, um die Herren der Schöpfung noch ein wenig anzuheizen. Gleich das erste Spiel war ein Knaller. Drittligist DHK Flensborg gegen das Heimteam. Lange Zeit konnten die Gäste gut mithalten.

Bandagen, Tapes und ganz viel Fleisch

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Edgars Kuksa, Towart des VFL FREDENBECK verfolgt das Geschehen am Ende von der Bank aus

Ich selbst war fasziniert von der Schnelligkeit und etwas befremdet von der Härte. Insgesamt zählte ich an diesem Nachmittag 10 bandagierte Finger oder Hände, unzählige getapte Knie und Beine. Kein Wunder. Am Ende siegen die Jungs vom TUSEM Essen mit 34 zu 25 und sind damit im Finale. Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich dann in der Pause. Auf der Suche nach etwas Essbarem für Vegetarier werde ich bitter enttäuscht. Ich könnte wählen zwischen Schnitzel, Frikadellen und Würstchen. Ein trockenes Brötchen mit Ketchup mag ich nicht, Chips sind leider auch aus. Die Brezel ohne alles, die ich dann erstehe, hat leider auch schon bessere Zeiten erlebt. Egal. Hauptsache, es bleibt spannend. Die unzählige Male zum deutschen Meister gekürten Herren vom THW Kiel laufen ein. Gegen den VfL Fredenbeck. Uiuiui, was ist das denn? Edgars Kuksa im Tor ist ein wahres Tier. Der hält die unmöglichsten Dinger. Aber nach einer Viertelstunde kann sein Team leider nicht mehr mithalten und am Ende sieht es ziemlich eindeutig aus. Der Klassenunterschied ist eben nicht einfach wegzuspielen.

Ich fand’s klasse und verfolge natürlich am nächsten Tag den Hashtag weiter, um zu sehen, wie das Finale ausgeht. Auf die Sonntags-Twitterer ist Verlass. Leider unterliegt der Local Player den Favoriten aus Kiel letztlich doch mit 22:25. Aber knapp. Ganz knapp.

Danke für diese coole Erlebnis 🙂

1 Gedanke zu „#handballimrevier – TweetUp des TUSEM Essen

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