Bootblogger-Premiere bisher ohne Piraten!

IMG-20150906-WA0004Aufregend ist sie, so eine Tour als #Bootblogger mit einem Hausboot. Vor allem, wenn beide Teilzeitbewohner vorher noch nie ein Schiff gesteuert haben. Denn ein Tretboot zählt wohl nicht.

Gestern haben Daniela und ich  in Fürstenberg die “Aphrodite” von Isabell und Marcel übernommen. Nach einer kurzen Einweisung und kleiner Proberunde durften wir los. Das Team von Reviercharter schickte uns mit den Worten “Ihr macht das schon” auf große Tour.  Todesmutig schipperten wir ein halbes Stündchen bis nach Himmelpfort und bewältigten dort unser erstes Einparkmanöver. Gut, dass das Boot gepolstert ist und es immer wieder nette Leute gibt, die helfen… Wie war das noch mit dem Strom und dem Anschluss? Wo sind hier eigentlich die Sicherungen? Und warum funktioniert das mobile WiFi immer nur an einem Rechner? Fragen über Fragen. Hätten wir vorher das Kapitänshandbuch komplett durchgelesen, hätten wir vielleicht darauf kommen können 😉 Nach der ersten Nacht an Bord schaute am nächsten Morgen dann direkt der Hafenmeister vorbei und erklärte uns, wie das eigentlich mit den Gebühren ist.  Natürlich haben wir brav die Zeche gezahlt.

Kleines Schleusen-Trauma und Kultur im See

Weiter ging es nach Lychen. Aber dafür mussten wir durch unsere erste Schleuse. Gefühlte Lichtjahre später und um diverse Nerven erleichtert, meisterten wir auch diese Hürde. Worauf haben wir uns hier nur eingelassen, als HKN uns als #Bootblogger auf große Reise schickte…? Nein, mal im Ernst. Natürlich haben wir das Schleusen überlebt und anschließend sogar ganz souverän rückwärts in Lychen eingeparkt. Wieder sorgten wir beim Hafenmeister für Verwunderung: “Zwei Frauen allein auf diesem Boot. Und ihr habt das eingeparkt? Gestern war hier ein Schiff mit 10 Männern, die haben das nicht geschafft!” Klar, dass wir das Grinsen erst mal nicht mehr aus den Gesichtern20150906_161124 bekamen. Und sonst? Piraten gab es bisher noch keine, dafür aber einige wunderbare Sonnenstrahlen, grandiose Natur, lustige Mulis, ein leckeres Biocafé und tolle Momente auf Seen und Kanälen. Ich bin begeistert und brenne schon darauf, morgen früh wieder den Motor zu starten und weiter durch die Uckermark zu gleiten. Auf dem Programm steht dann Priepert. Ach, und dann war sie da noch, meine Präsentation zum Thema Kulturpromotion 3.0, die ich für Besser Online vorbereiten muss. Leider habe ich nicht mit den heftigen Windböen gerechnet, die mir mal eben den Hauptteil, den ich mir schon ausgedruckt hatte, auf den See hinausbeförderten.  Immerhin gab es keine gelangweilten Enten, die mit fragenden Blicken um das Boot schwammen, sonst hätte ich doch starke Zweifel am Inhalt bekommen…

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