4 Wahnsinnstage im feinsten Musikrausch beim #rbf15!

#rbf15 #rbfc15Über 220 Konzerte und Sessions, 4 verliehene Awards, 32.000 Besucher, 3.700 Fach- und Medienbesucher, tolle Speaker, Wahnsinnsbands und viele, viele interessante Gespräche.

Für mich war das zehnte Reeperbahnfestival das erste, aber es wird mit Sicherheit nicht das letzte bleiben. Die einzigartige Atmosphäre, die großartigen Locations und natürlich die fantastischen Musiker haben die vier Tage für mich zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. „Nisse“ zum Beispiel. Bei diesem Gig bin ich gelandet, weil die Türsteher-Lesung voll war. Ein Geschenk. Tolle Elektro-Düster-Musik, absolut tanzbar und toll rübergebracht. Oder Oscar. Der Londoner wirkt, nüchtern betrachtet, fast wie ein Schuljunge. Aber wenn er anfängt zu singen, kommt eine dermaßen beeindruckende Stimme und so viel Freude an der Musik aus ihm heraus, dass ich ihn mir gleich an zwei verschiedenen Orten angeschaut habe.

Natürlich waren auch die bekannten Acts wie Joris oder James Morrison nicht schlecht, aber verzaubert haben mich eher die noch unbekannten Musiker. Isolation Berlin im St. Pauli-Fanshop oder Seekae zum Beispiel. Ein Highlight auch William Fitzsimmons im Michel. Beeindruckende Atmosphäre, leise Lieder, andächtige Zuhörer.

Die Eröffnung der neuen Medienfassade und des Klubhaus St. Pauli und eine Schifffahrt mit Infos zur Elbphilharmonie gab’s obendrein. Ebenso wie herrlich tanzbare DJ-Sets unter anderem im Mojo-Club oder australisches Barbecue, garniert mit super Showcases.

Eine Talkrunde mit New Order, bei der Fragen per Twitter gestellt werden konnten, Interviews mit Dave Stewart und Peter Rieger, die Verleihung des Helga!Awards, eine superwitzige Lesung mit Itchy Poopzkid und Sessions zu den Themen Social Media, die Zukunft des Musikbusiness und mehr.

Ich habe viel gelernt, gehört, genetzwerkt, genossen und natürlich auch gefeiert. Das Resulatat: Eine richtig schöne, fette Erkältung, aber viele, viele glückselige Momente 😉

Einzig die Programmübersicht ließ ein wenig zu wünschen übrig. Zu wenig strukturiert kam sie für meinen Geschmack daher. Festival- und Konferenzprogramm in einem Heft wären da eher wünschenswert. Dafür gab’s aber eine App mit Push-Nachrichten, die über Absagen, Verschiebungen und Add Ons informierten.

Das nächste Reeperbahnfestival wird kommen. 2016. Vom 21. bis 24.9. Ich werde dabei sein!

Danke #rbf15 und #rbfc15 für diese grandiosen vier Tage!

Und hier gibt’s weitere Impressionen:

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