Ein frühlingshafter Weihnachtstag im Skulpturenpark Waldfrieden

Schnee, Kälte, glatte Straßen? Fehlanzeige. Warum also nicht am zweiten Weihnachtstag nochmal einen Ausflug in den Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal unternehmen? Gesagt, getan. Es war ein tolles Erlebnis mit fantastischen Lichtverhältnissen und wunderschönem Sonnenschein.

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Till-Martin Köster erklärt die Skulpturen im Park

Es war der erste Instawalk, bei dem ich als Veranstalterin dabei war. Gemeinsam mit Christina Quast hatte ich schon vor einigen Monaten die Idee, den Instawalk Ruhr ein wenig auszuweiten. Von diversen Freunden und Bekannten empfohlen, machten wir uns über den Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal schlau und beschlossen, dass dieser genau die richtige Location für einen gelungenen Social Media Spaziergang ist.

Werke von Lynn Chadwick
Werke von Lynn Chadwick

Nach einem sympathisch-netten Gespräch mit Ruth Eising, der Pressefrau des Parks, war dann auch schnell alles klar, die Veranstaltung erstellt und die ersten Anmeldungen da. Herrlich unkompliziert! Jetzt war es endlich soweit. Nach einer für einen Freitag Nachmittag erstaunlich staufreien Fahrt gönnten wir uns erstmal Cappuccino und köstliche Schokoladentarte im Café Podest, das direkt am Eingang des Parks liegt und mit vielen weiteren Highlights lockt. So werden die Gäste hier nicht nur mit leckeren Speisen verwöhnt, sondern können an einigen Terminen im Jahr auch literarische Lesungen genießen oder ausgewählte Filme anschauen. Dann ging es auch schon los mit der Führung, die dank Till-Martin Köster zu einem eindrucksvollen Erlebnis wurde.

Privater Einblick in die Villa

Er erzählte uns viel über die Entstehungsweise der Kunstwerke, half uns an der ein oder anderen Stelle, Dinge zu entdecken, die uns sonst sicher verborgen geblieben wären, plauderte ein wenig aus dem Kunst-Nähkästchen. Seine Begeisterung steckte uns alle an. Die aktuelle Ausstellung mit Werken von Lynn Chadwick faszinierte uns ebenso wie die Skulpturensammlung im Freien, die umsäumt von uraltem Baumbestand an manchen Stellen fast verwunschen wirkt. Natürlich muss ich an dieser Stelle den Lebkuchenbaum erwähnen, der, wenn man an der richtigen Stelle steht, einen feinen, weihnachtlichen Duft ausströmt und auf die gar nicht mehr so ferne Adventszeit einstimmt. Ein wunderbares Abendlicht hüllte nicht nur uns, sondern natürlich auch die aus unterschiedlichsten Materialien hergestellten Gebilde und abgedrehtesten Formen von Tony Cragg, Jonathan Monk, Erwin Wurm & Co in faszinierende Farben.
Als Highlight gab es dann sogar noch einen kleinen Rundgang durch die Villa Waldfrieden, die der Lackfabrikant Kurt Herberts 1940 erworben und nach seinen ganz eigenen Vorstellungen umbauen und erweitern ließ. Überall runde Formen, versenkbare Fenster, jede Menge Kunst und eine teils skurrile Atmosphäre. Vielen Dank für diesen künstlerisch wertvollen und amüsanten Instawalk und die tolle Betreuung. Ich komme auf jeden Fall wieder! Übrigens: Gepostet haben wir unter dem Hashtag #iwwup

 

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