Groove Symphony mit MOONBOOTICA feat. MIKI – es wird #groophy

Tobi Tobsen
Tobitob
Tobitob bei der Arbeit

Es gibt diese seltenen musikalischen Ereignissen, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Leider, und ich muss an dieser Stelle gestehen, dass meine Planung selten so dämlich war, weile ich am Samstag im schönen Frankreich. Und nicht in Dortmund. Dort wäre ich an diesem Tag sehr viel lieber, denn was dort auf dem Friedensplatz geschehen wird, wird grandios – oder eben einfach #groophy

Die Dortmunder Philharmoniker sind, nicht zuletzt dank der fantastischen Öffentlichkeitsarbeit von Barbara Volkwein, inzwischen weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Für ein paar Tage nun, schlagen die Musiker ihr “Lager” auf dem Friedensplatz auf, um das Publikum, wie es aussieht, bei herrlichstem Wetter, mit diversen CityRing-Konzerten zu begeistern. Mein Higlight ist, oder vielmehr wäre, wenn ich dabei sein könnte, ganz klar die “Groove Symphony mit Moonbootica feat. MIKI” am Samstagabend. Aber, ich durfte ein wenig vorkosten. Denn am heutigen Tag fand bereits eine große Probe statt. Hinter weißem Vorhang bei gefühlten 60 Grad, aber vollkommen egal.

Moonbootica sind die Hamburger Kult-DJs Tobitob und KoweSix. Ihre Beats, arrangiert von Miki Kekenj, der über sich selbst sagt, dass er “keine Wahl hatte, außer mit Leib und Seele Violinist zu werden”, zu einem Wahnsinns-Mix aus Klassik, Elektro und HipHop, packen mich schon nach den ersten Klängen.

Ingo Stadtmüller und MIKI
Ingo Stadtmüller und MIKI

Und das in absoluter Probenatmosphäre, ohne den Blick auf den Friedensplatz und ohne Lightshow. Es fällt auf, wie viel Spaß auch Dirigent Ingo Stadtmüller und das Orchester haben. Immer wieder sieht man ein Lächeln auf ihren Lippen. Mal, als die Kollegen mit den Fäusten einen Sound auf ihren Instrumenten erzeugen, mal als sie selbst mitsingen müssen, und immer wieder, wenn die mitreißenden Beats von Moonbootica sich mit den klassischen Klängen mischen.

Barbara Volkwein, Produktions20160824_114853dramaturgin des Konzerts, macht es möglich, dass ich ein Weilchen vorn im Orchester sitzen und die Atmosphäre hautnah aufsaugen kann. Ich beobachte, wie Tobias Schmidt, wie DJ Tobitob “richtig” heißt, an diversen Knöpfchen dreht, wie perfekt die Bögen über verschiedenste Streichinstrumente fließen, wie Notenblätter verrutschen und schnell wieder gerichtet werden, wie viel kleine musikalische Einzelteile zu einem großen Ganzen verschmelzen. Ich erwische mich dabei, wie ich immer wieder begeistert im Takt mitwippe. Meine Beine zucken bewegungswillig, als mich Klänge der bekannten Songs “Shine”, “These Days Are Gone”, “My Hot Dope” oder auch “Iconic” wunderschön antanzen.

Nach drei Stunden ist alles vorbei. Für mich. Aber nicht für euch. Denn es gibt noch ein paar wenige Tickets für Samstag unter www.cityring-konzerte.de und telefonisch unter 01805/30 34 35. Mein Tipp: Hingehen, sonst ärgert ihr euch hinterher kaputt 😉

 

 

2 Gedanken zu „Groove Symphony mit MOONBOOTICA feat. MIKI – es wird #groophy

  1. Super, dass Du da warst und sooo… schöne Bilder gemacht hast. Wenn es am Samstag groophy wird, wippe ich in Gedanken an Dich mit, versprochen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.