SocialMarketing in 140 Zeichen – #BoE17 meets #careerhub17

#BOE17“Individualität und Diversität sind unabdingbar. Alle, die in der Eventbranche arbeiten möchten, müssen das Potenzial mitbringen und auch bereit sein, sich auf Veränderungen einzustellen und trotzdem strukturiert arbeiten”, sagt Sabrina Musenbrock, Head of PR bei der bekannten Agentur VOK DAMS. Flexibilität wird gerade im Zuge der immer weiter voranschreitenden Digitalisierung groß geschrieben. Und diese ist es auch, die in diesem Jahr die Vorträge bei der internationalen Fachmesse für Erlebnismarketing, der Best of Events, dominiert.

Wohin man schaut, sieht man Virtual-Reality-Brillen, 360-Grad-Filmer, Roboter und digitale Lösungen für alle Bereiche der Eventplanung, -durchführung und des Marketings. Auch ich bin in diesem Jahr digital dabei. Als Micro-Influencer twittere ich unter dem Hashtag #BoE17 über die Veranstaltung und eile von Stand zu Stand und von Vortrag zu Vortrag, um möglichst viel mitzubekommen und neue Entwicklungen aufzusaugen.

Kreative Menschen sind gefragt

Vorbei an köstlich duftenden Cateringangeboten und Künstlern, die mir mal auf Stelzen entgegenkommen, mal als Physikanten Experimente präsentieren, mal ihre Musikperformance darbieten und auch mal als Clown begeistern. Es stimmt schon, die Digitalisierung spielt in der Eventbranche eine große Rolle. Aber in gewisser Weise spielt sie ihr auch in die Hände, denn die Sehnsucht nach Nähe wächst in der digitalen Welt und dadurch wächst auch der Stellenwert der persönlichen Begegnung, sodass Live-Erlebnisse immer wichtiger werden.

Und in der Planung kommt es dann gerade darauf an, perfekte Lösungen für jede Situation zu schaffen. Dafür werden kreative Menschen benötigt. Und um den Event-Nachwuchs geht es vor allem am Stand des Studieninstituts. Hier wird unter dem Motto #careerhub17 der Nachwuchs informiert und angeworben. Hier kommen Eventprofis zu Wort und erzählen, worauf es ankommt. Da ist zum Beispiel Sebastian Deeg von der DEEG exhibition & more GmbH, der berichtet, dass er oft Bewerbungen auf dem Tisch hat, die aus 20 einzelnen Dokumenten besteht. Die schaut er gar nicht erst an. Wenn ihn das Anschreiben nicht direkt packt, haben die Verfasser keine Chance. Kurz und knapp muss es sein… und überzeugend.

Ich lerne von Wolfgang Altenstrasser von VOK DAMS, dass “agil das neue flexibel” ist und neues Prozessdenken in allen Bereichen gefragt ist. Von anderen Speakern höre ich, dass es einen Jobfuturomat gibt, der einschätzt, ob es den gewünschten Job auch in 20 Jahren noch geben wird und eine so genannte Ego-Prognose, die besagt, dass die Digitalisierung zwar einige aktuelle Jobs abschaffen wird, dafür aber auch diverse neue entstehen. Michael Hosang, Geschäftsführer des Studieninstituts, prognostiziert, dass der Digitalisierungsmanager in einem Unternehmen schon bald genauso selbstverständlich zur Belegschaft gehören wird wie jetzt der Marketingmanager.

360-Grad-Denken

“Eventkommunikation bedeutet mehr, als ein Event zu machen. 360-Grad-Denken muss passieren”, sagt Klaus Grimmer von kg-u. Und trotzdem ist es wichtig, das Ziel im Auge zu behalten. “Wir arbeiten nicht digital losgelöst, sondern schauen immer, was ein Event unterstützt”, sagt Göran Göhring, Geschäftsführer bei STAGG & Friends. Also nicht der bloße Wunsch zur Digitalisierung zählt, es muss auch passen.

Katja Poley vom StudieninstitutUnd wie sieht so eine Ausbildung aus? Ich unterhalte mich mit Katja Poley, Beraterin beim Studieninstitut. “Wir bilden unter anderem zum Eventmanager und Veranstaltungsfachwirt aus und bieten darüber hinaus in Kooperation mit der TU Chemnitz die Möglichkeit, den Bachelor für Messe und Eventmanagment zu erreichen”, sagt sie.

Seit über 20 Jahren macht das Studieninstitut nun schon Leute für das Live-Business fit. Und wer sich nicht sicher ist, welcher Kurs 100-prozentig passt, hat sogar die Möglichkeit, in einzelne Stunden hineinzuschnuppern, bevor er sich entscheidet. Persönliche Beratung wird hier groß geschrieben und die Anpassung an die Bedürfnisse der Lernenden ebenfalls. So sind alle Angebote berufsbegleitend und bestehen aus einer Mischung aus digitalem Lernen und Wochenend-Präsenzunterricht. “Denn gerade wer schon begonnen hat, im Business zu arbeiten, kann unmöglich für einen längeren Zeitraum aus dem Job raus”, sagt Katja Poley. Dass die Kurse halten, was sie versprechen, wird bei der #BoE17 gleich live untermauert. Denn diverse Speaker an diesem Tag, wie zum Beispiel auch Bobbie Marie Schulz von WILO SE oder Yannah Müller von der TÜV-Rheinland i-sec GmbH, haben beim Studieninstut gelernt und sind danach erfolgreich im Job durchgestartet.

Zwischendurch nehme ich noch am ersten Instawalk über die #BoE17 teil, möglich gemacht von der Party Rent Group, Social-Media-Experte Christoph Müller-Girod und Lars Hahn, der nicht nur Initiator des #instawalkRuhr ist, sondern auch einen Vortrag zum Thema “Berufliches Trendschnüffeln – LinkedIn meets Visitenkarte” am Stand von de Boer hält. Die alte Visitenkarte hat zwar nicht ausgedient, doch geht sie oft verloren und verliert ihre Aktualität. Im Gegensatz zur digitalen Präsenz im Netz. Xing oder auch LinkedIn können mit ein paar Klicks aktualisiert werden und behalten so immer ihre Gültigkeit. Ich bleibe ein wenig an diesem Stand. Denn hier referiert auch Gamification-Experte Roman Rackwitz und macht fein anschaulich deutlich, dass das Thema “Games” schon längst auch für die Eventbranche ein wichtiges Marketinginstrument geworden ist.

Der Instawalk ist ausgebucht. Zahlreiche Instagrammer sind dabei, um gemeinsam über die Messe zu schlendern und sich die Highlights anzuschauen. Und natürlich, um über ihre Erlebnisse auf Instagram, aber auch Facebook und Twitter zu berichten:

Und dann ist da noch der Ina-Award. Dieser wird seit 2006 vom Studieninstitut und einer Expertenjury vergeben. Der Wettbewerb richtet sich an den Nachwuchs der Branche und überrascht Jahr für Jahr mit exzellenten Konzepten. In diesem Jahr war die Agentur Matt Circus – wie schon im Vorjahr – für die Aufgabe zuständig. “Mein 2. Mal mit Ina. Der goldene Arschtritt hat sich gelohnt”, sagt Geschäftsführer Kai Janssen. #GoldenerArschtritt lautet das Motto der Aufgabe, bei der es darum ging, ein innovatives Konzept für ein innovatives, dynamisches E-Bike zu entwickeln. Und zwar für junge Leute, nicht für Rentner.

“Rebels on Bike”

Das Budget lag bei über eine Million Euro, der Kreativität waren also keine Grenzen gesetzt.  Janssen ist von den Einreichungen begeistert und steht ein paar Minuten nach dieser Aussage gemeinsam mit den drei Gewinnern auf der Bühne. Der bronzene INA-Award geht an Andreas Koch (Freelancer), der silberne an Anita Wan (Agentur Pure Perfection) und der goldene an Sina Weimert. Die Siegerin, die bereits für die Agentur Voss + Fischer arbeitet, hat ihr Konzept “Rebels on Bike” genannt und damit den Nerv der Jury getroffen.

Übrigens, wer Interesse an einer Teilnahme hat, sollte dem Account @INA_Award bei Twitter folgen. Dort wird es schon bald Infos fürs nächste Mal geben.

Ja, und dann war da natürlich auch noch die Best of Events Night. Mit kleinen Robotern, fliegenden Kühen, Coverband und tollen Food-Trucks im Außenbereich des Goldsaals.

Eine ganz besonders nette Idee möchte ich auch noch erwähnen. Die Firedancer, die normalerweise mit dem Feuer spielen, hatten sich als Besonderheit für die Best of Events etwas Leckeres einfallen lassen. Sie boten echtes Chocotainment! Und zwar durfte sich an dem tollen Stand jeder seine eigene Schokolade basteln und natürlich auch mitnehmen und genießen. Das habe ich mir selbstverständlich auch nicht entgehen lassen.

Übrigens, die Best of Events 2018 wird am 10. und 11.1.2018 stattfinden. Datum vormerken lohnt sich garantiert!

 

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