#CRK2017 – DO’Fusion auf dem Friedensplatz

#CRK2017

Die Groove Symphony hat Dortmund wieder im Griff. Schon im letzten Jahr war ich begeistert von der Kombination aus Klassik und Elektro und erinnere mich noch gut daran, wie genial Moonbootica und die Dortmunder Philharmoniker harmoniert haben. In diesem Jahr sind es gleich vier DJs, die es musikalisch mit den „Klassikern“ aufnehmen. Das Besondere ist, dass alle DJs aus Dortmund kommen. Aus diesem Grund trägt die Veranstaltung im Rahmen der Cityring-Konzerte auch den Titel „DO’Fusion“. Ich darf  unter #CRK2017 twittern und freue mich sehr über die Einladung.

Leider beginnt es leider genau eine Stunde vor Beginn an zu regnen. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern richtig. Die Stimmung droht kurz zu kippen, als der Veranstalter den Start erst eine halbe Stunde und dann nochmal eine Viertelstunde nach hinten schiebt und die Menschen nicht alle unter die Zelte passen und es zudem noch ordentlich frisch ist. Doch sobald – nach einer leider eher peinlich anmutenden Rede Ullrich Sieraus – die ersten Töne erklingen, ist dieses kurze Unwohlsein vergessen. Zuerst kommt „EEPH“, der – man vermutet es bei den heutigen Klängen nicht – 2003 bis 2009 noch ziemlich erfolgreich mit seiner Alternative Band „Black Sunday“ unterwegs war. Momentan studiert er Film & Sound an der FH Dortmund. Heute lässt sich seine Musik irgendwo zwischen Downtempo und Electronica einsortieren. Eigentlich wäre er der perfekte Opener für einen lauen Sommerabend, aber auch im kühlen Regenfeeling kommen seine Sounds gut an.

Mit Dash und Larse durch den Abend grooven

Feinen düsteren und sphärischen Techno hat dann „DISPENS“ im Gepäck. Ein zaghaftes Wippen geht durchs Publikum. Seine Songs tragen vielsagende Titel wie Kurpfusch und Schlendrian. An dieser Stelle sei auch die grandiose Leistung von Ingo Martin Stadtmüller erwähnt, der seit 2015/16 als Kapellmeister am Theater Dortmund arbeitet und dem man die Freude an diesem musikalischen Experiment den ganzen über anmerkt. Er sprüht nur so vor Energie und Hingabe.

Eine Pause gibt es wegen des etwas ungewissen Wetters nicht. Macht nix, denn so kann der Groove gleich weiter sanft durch die Menschen wabern. Mit „DASH“ steht eine Ruhrgebiets-DJ-Legende am Pult. Seine Techno- und House-Vibes animieren nicht nur ein paar Musikfans zu zaghaften Tanzversuchen am Rande, sondern auch das Orchester zu wahren Höchstleistungen. Spätestens bei „Strictly Social“ hat er alle im Griff. Und wer würde sich besser für den Abschluss eignen als „LARSE„? Mit seinem „1LIVE Klubbing“ dürfte er sich bei wirklich jedem im Pott einen Namen gemacht haben. Sein absolut tanzbares House-Set sorgt für tosenden Applaus. Die Ibiza-Hymne „The More I Want“ und „Beat Goes On“ krönen einen tollen Abend mit fantastischen Künstlern. Und Regen, was war nochmal Regen?

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